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Aggressionen bei Kindern - verstehen, deeskalieren und pädagogisch begleiten
Wutausbrüche, körperliche Konflikte oder starke Impulsreaktionen gehören für viele pädagogische
Fachkräfte zum Alltag. Solche Situationen können herausfordernd sein und werfen oft die Frage
auf, wie angemessen darauf reagiert werden kann. Gleichzeitig sind aggressive Impulse ein
natürlicher Bestandteil kindlicher Entwicklung und Ausdruck von Bedürfnissen, Emotionen oder
Überforderung.
Diese Fortbildung vermittelt ein fundiertes Verständnis von Aggression im Kindesalter und zeigt
auf, wie aggressives Verhalten im Kontext von Entwicklung, Beziehungen und sozialen Systemen
verstanden werden kann. Auf Grundlage systemischer Perspektiven lernen die Teilnehmenden,
aggressive Verhaltensweisen differenziert einzuordnen und konstruktiv damit umzugehen. Im
Mittelpunkt stehen praxisnahe Strategien zur Deeskalation, zur Förderung sozialer Kompetenzen
und zur Unterstützung von Kindern bei der Entwicklung von Selbstregulation. Anhand von
Fallbeispielen und praktischen Übungen werden konkrete Handlungsmöglichkeiten für den
pädagogischen Alltag erarbeitet.
Kursinhalte
Elementarpädagog_innen, Assistenzkräfte in Kindergarten und Kinderkrippe, Früherzieher_innen, Sozialbetreuer_innen, Sozialpädagog_innen, Berufstätige, Eltern, Erziehungsberechtigte
- zentrale entwicklungspsychologische und systemische Perspektiven auf Aggression im Kindesalter
- aggressives Verhalten bei Kindern besser einordnen und verstehen können
- praxisnahe Strategien zur Deeskalation und zum konstruktiven Umgang mit Konflikten kennen
- Handlungsmöglichkeiten zur Förderung sozialer Kompetenzen und Selbstregulation bei Kindern
- systemische Zusammenhänge
- konstruktive Zusammenarbeit mit Eltern und Systempartner_innen

