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Gendersensible Pädagogik in Kindergarten und Kinderkrippe - Vielfalt von Anfang an
Schon früh begegnen Kinder Erwartungen darüber, was „typisch“ für Mädchen oder Jungen sein
soll. Spielzeug, Kleidung, Interessen oder Verhaltensweisen werden häufig unbewusst mit
Geschlechterrollen verknüpft. Auch im pädagogischen Alltag wirken solche Zuschreibungen oft mit
– manchmal ohne dass Fachkräfte sich dessen bewusst sind. Gleichzeitig zeigen Erkenntnisse aus
Entwicklungspsychologie und Neurobiologie, dass individuelle Unterschiede zwischen Kindern
häufig größer sind als geschlechtsspezifische Unterschiede.
Diese Fortbildung setzt sich mit Geschlechterrollen und deren Einfluss auf die Entwicklung von
Kindern auseinander. Die Teilnehmenden reflektieren gesellschaftliche Bilder von Weiblichkeit und
Männlichkeit sowie mögliche unbewusste Zuschreibungen im pädagogischen Alltag. Auf Grundlage
aktueller Erkenntnisse aus Entwicklungspsychologie, Neurobiologie und Pädagogik werden
praxisnahe Ansätze gendersensibler Bildung vorgestellt. Ziel ist es, Kindern vielfältige
Erfahrungsräume zu eröffnen und sie darin zu unterstützen, ihre Interessen und Fähigkeiten
unabhängig von stereotypen Rollenbildern zu entwickeln.
Kursinhalte
Elementarpädagog_innen, Assistenzkräfte in Kindergarten und Kinderkrippe, Frühförder_innen, Früherzieher_innen, Tageseltern, Eltern, Erziehungsberechtigte
- grundlegende entwicklungspsychologische und neurobiologische Erkenntnisse zur Geschlechterentwicklung
- Reflexion von gesellschaftlichen Geschlechterrollen und deren Einfluss auf pädagogisches Handeln.
- Grundlagen und praktische Ansätze gendersensibler Pädagogik
- Entwicklung von Ideen, wie Kindern vielfältige Entwicklungsräume jenseits stereotyper Rollenbilder eröffnet werden können
- praxisnahe Impulse
- Unterstützung von Teams, stereotype Zuschreibungen zu reflektieren und Vielfalt bewusst zu fördern
Ing.-Etzel-Straße 7
6020 Innsbruck
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