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Hochsensible Kinder verstehen und stärken - Impulse für eine achtsame Pädagogik
Manche Kinder reagieren besonders sensibel auf Geräusche, Stimmungen oder Veränderungen
und nehmen ihre Umgebung sehr differenziert wahr. Diese erhöhte Sensibilität kann im
pädagogischen Alltag sowohl besondere Herausforderungen als auch wertvolle Ressourcen mit
sich bringen. Pädagogische Fachkräfte stehen dabei häufig vor der Frage, wie sie diese Kinder
angemessen begleiten und Überforderung vermeiden können.
In dieser Fortbildung setzen sich die Teilnehmenden mit dem Konzept der Hochsensibilität im
Kindesalter auseinander und lernen typische Merkmale und Ausdrucksformen kennen. Gleichzeitig
wird thematisiert, wie sich erhöhte Sensibilität im pädagogischen Alltag zeigt und wie sie von
anderen Entwicklungsbesonderheiten unterschieden werden kann. Ein besonderer Fokus liegt
darauf, welche Impulse hochsensible Kinder für eine achtsame und entwicklungsfördernde
pädagogische Praxis geben können. Anhand praxisnaher Beispiele werden Strategien erarbeitet,
um hochsensible Kinder zu stärken und ihre Ressourcen im pädagogischen Alltag zu
berücksichtigen.
Kursinhalte
Elementarpädagog_innen, Assistenzkräfte in Kindergarten und Kinderkrippe, Früherzieher_innen; Sozialbetreuuer_innen, Sozialpädagog_innen, Eltern, Erziehungsberechtigte, Interessierte
- zentrale Merkmale und theoretische Grundlagen von Hochsensibilität im Kindesalter
- hochsensible Verhaltensweisen im pädagogischen Alltag besser erkennen und einordnen
- Strategien um hochsensible Kinder angemessen zu begleiten und zu unterstützen
- Reflexion über Impulse, welche man hochsensiblen Kindern für eine achtsame pädagogische Praxis geben kann
- praxisnahe Impulse zur Gestaltung von Lern- und Betreuungsumgebungen, die Überreizung reduzieren und gleichzeitig die Stärken dieser Kinder fördern

