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Vorsprung durch digitale Kompetenzen

Das BFI Tirol lud am 15. November im Rahmen des EU-Projekts DC4WORK zu einem Vortragsabend, der sich unter dem Titel „Kompetenz 4.0 – Betrifft mich das?“ dem Thema „Kompetenzen für die Zukunft“ widmete. Gemeinsam mit dem AMS Tirol, digital.tirol und dem Projekt Demografieberatung wurde in Vorträgen und Diskussionen beleuchtet, welche Kompetenzen die Arbeitswelt künftig erfordert, wie sich betriebliches Lernen gestalten muss und wie man dem Trend zur Digitalisierung gerecht werden kann. Die große Teilnehmerzahl zeigt, dass das Thema nicht nur sehr aktuell ist, sondern auch viele Menschen beschäftigt. „Der aktuelle Digitalisierungstrend erfordert neue Lösungen für den Arbeitsmarkt der Zukunft.“, unterstreicht BFI Tirol Geschäftsführerin Dr. Karin Klocker.

Einige Kernaussagen aus den Fachvorträgen lauteten, dass in vielen Berufen künftig digitale Basiskompetenzen unentbehrlich sind. Wesentlich ist, dass die Arbeitnehmerinnen und –nehmer eine hohe digitale Gewandtheit und eine Souveränität im Umgang mit digitalen Medien mitbringen bzw. erlernen. Prof. Dr. Annette Ostendorf von der Universität Innsbruck hob hervor: „Arbeitsplätze werden nicht verschwinden, aber sich stark verändern und neue werden entstehen“. „Künstliche Intelligenz wird den Menschen nach heutigem Stand der Forschung nie ganz ersetzen können, aber viele Routineaufgaben übernehmen“, so Prof. Dr. Alois Saria, Hirnforscher an der Medizinischen Universität Innsbruck. Die laufende berufliche Aus- und Weiterbildung wird in Bezug auf digitale Kompetenzen weiter an Bedeutung gewinnen, wobei Bildungseinrichtungen und Betriebe gleichermaßen gefordert sind.   

Informationen zum internationalen Projekt „DC4WORK“

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des EU-Projekts „DC4Work“ iniitiert, welches das BFI Tirol zusammen mit vier internationalen Partnern aus Deutschland, Finnland, Belgien und Portugal durchführt. Ziel des Projektes ist es, einen Leitfaden inkl. Toolbox für das Training eines Digitalisierungspromoters in KMUs der Branchen Tourismus und Einzelhandel zu entwickeln. Die hierfür durchgeführte Befragung zur Erhebung von Anforderungen der Unternehmen identifiziert einen erhöhten Bedarf an berufsspezifischen digitalen Kompetenzen in den Betrieben. Vor allem in klein- und mittelständischen Betrieben sind Ressourcen und Know-how in Bezug auf einen „Arbeitsplatz 4.0“ noch ausbaufähig.

(v.l.) Univ.-Prof. Dr. Alois Saria, Medizinische Universität Innsbruck, Othmar Tamerl, MBA, Abteilungsleiter BFI Tirol, Dr. Karin Klocker, Geschäftsführerin BFI Tirol, Univ.-Prof. Dr. Annette Ostendorf, Universität Innsbruck, Dr. Michael Jäger, Clustermanager Standortagentur Tirol, Mag. Margit Kerschbaumer Abteilungsleiterin BFI Tirol und AMS Landesgeschäftsführer Anton Kern (Bild: BFI Tirol)
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