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Rotary zu Gast im BFI Tirol

100 Rotarier bereiteten sich am vergangenen Freitag und Samstag im BFI Tirol auf ihre Aufgaben im neuen rotarischen Jahr ab 1. Juli vor. Die Leitung hatte Univ.-Prof. Dr. Barbara Wolf-Wicha – sie ist die erste Frau in der Funktion der Governorin.

Die Geschäftsführerin des BFI Tirol, Dr. Karin Klocker, begrüßte am vergangenen Wochenende 66 künftige Präsidenten und 34 Amtsträger der Rotary-Clubs aus dem Distrikt Westösterreich (Oberösterreich, Salzburg, Tirol und Vorarlberg) im BFI Tirol. Die 66 Rotary-Clubs aus dem Distrikt entsandten ihre künftigen Funktionäre ins BFI Tirol, wo sie an diesen beiden Tagen auf die kommenden Aufgaben vorbereitet wurden. Univ.-Prof. Dr. Barbara Wolf-Wicha wird ab 1. Juli erste Frau im Amt der Governorin des Distrikts Westösterreich: „Wir haben viel vor - vor allem die Vernetzung aller österreichischer Rotarierinnen und Rotarier untereinander und Partnerschaften mit Rotary-Clubs in Ostafrika. Die Rotarierinnen und Rotarier finden im BFI Tirol eine gute und professionelle Umgebung vor, die es uns erlaubt, unsere Ideen, Gedanken und Vorhaben entsprechend auszutauschen, zu entwickeln und die Umsetzung zu planen.“

Auch die Bürgermeisterin der Landeshauptstadt und Rotarierin Mag. Christine Oppitz-Plörer ließ es sich nicht nehmen, ihre rotarischen Freundinnen und Freunde herzlich zu begrüßen. Die künftigen Präsidentinnen und Präsidenten freuten sich sehr darüber und nutzten die Gelegenheit, sich mit der Frau Bürgermeisterin auszutauschen.

1905 von Paul Harris in Chicago gegründet, engagieren sich heute weltweit 1,2 Millionen Rotarierinnen und Rotarier in guter Freundschaft. Rotary ist ein gemeinnütziger Club und wurde gegründet, um Freundschaft und guten Willen zu fördern. Dies sind auch heute noch Schwerpunkte des rotarischen Wirkens. Zusätzlich hat sich Rotary dem Dienst am Mitmenschen verschrieben, wie zahlreiche Hilfsprojekte auf lokaler und internationaler Ebene zeigen. In den Bereichen der Friedensarbeit, Bildung, medizinischer Versorgung und wirtschaftlicher Entwicklung ist Rotary aktiv.

So ist es zum Beispiel gelungen, mit Hilfe des weltweiten rotarischen Projekts „End Polio Now“ die schlimme Krankheit Kinderlähmung auf unserem Planeten so weit einzudämmen, dass innerhalb der letzten 3 Monate lediglich 10 neue Infektionsfälle weltweit verzeichnet werden mussten. Die medizinische Versorgung der erkrankten Menschen hat sich auf Grund der rotarischen Hilfe wesentlich verbessert, sodass ein gutes Leben trotz Polio möglich wird. Auch Bill und Melinda Gates unterstützen mit ihrer Stiftung dieses Projekt. Darüber hinaus sind Rotarierinnen und Rotarier auf regionaler und nationaler Ebene aktiv, um Menschen rasche Hilfe in Notsituationen anbieten zu können. 

Dr. Karin Klocker: „Als Rotarierin freue ich mich, dass die künftigen Amtsträger ihr Seminar bei uns im Haus abhalten – das ist eine schöne Synergie, zumal das BFI Tirol damit wiederum einen wesentlichen Beitrag zu seinem bildungs- und sozialpolitischen Auftrag leisten kann.“

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