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Besonderes Wiedersehen im BFI Tirol

Sára Bereczki hat eine bewegte Geschichte hinter sich. Mit 6 Jahren zog sie mit ihrer Familie aus Budapest nach Innsbruck. Hier Fuß zu fassen fiel ihr anfangs nicht leicht. So versäumte sie beispielsweise den Abschluss der Hauptschule. Doch dieser grundlegende Abschluss ist die Basis für eine spätere berufliche bzw. Bildungskarriere.

Mit Hilfe des AMS konnte sie mit dem Berufskundlichen Mittelschulkurs (damals Hauptschulkurs) am BFI Tirol den Hauptschulabschluss nachholen. Was dann folgte, ist eine beeindruckende Erfolgsstory. Als Lehrling am BFI Tirol wurde Sara zur Bürokauffrau ausgebildet. Um auch studieren zu können, legte sie am BFI Tirol zusätzlich die Studienberechtigungsprüfung ab.

2007 erfolgte der Start des Philosophiestudiums an der Universität in Innsbruck begonnen. Ein Jahr später begann sie das Bachelorstudium der Philosophie in Linz. Im Februar 2018 promovierte Sára Bereczki schließlich beim renommierten Philosophen und Staatsminister a. D. Julian Nida-Rümelin an der Ludwig-Maximilians Universität München und schloss magna cum laude ab. Ihre Abschlussarbeit mündete in ihrem ersten Buch mit dem Titel: „Wittgensteins Sprachspiel und die Spieltheorie“.

Nun kehrte Sára Bereczki Ende Oktober erstmals nach 18 Jahren wieder an ihre frühere Ausbildungs- und Arbeitsstätte zurück, ohne die ihr erfolgreicher Bildungsweg nicht möglich gewesen wäre. Bei einem Treffen mit BFI Tirol Geschäftsführerin Karin Klocker und dem Leiter des Berufskundlichen Mittelschulkurses Ossi Zangerle wurden Erinnerungen wach und Erfahrungen ausgetauscht. Gleichzeitig wurde ein Beitrag für Tirol Heute gedreht, der kürzlich ausgestrahlt wurde.

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