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Mediation und Konfliktmanagement - Zertifizierter Diplomlehrgang

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Konflikte sind ein unvermeidbarer und wichtiger Teil unseres Lebens. Sie beinhalten sowohl die Chance auf positive Veränderung, als auch das Risiko einer Eskalation. Für einen konstruktiven Austrag von substanziellen Konflikten in unterschiedlichen Bereichen hat sich Mediation als das alternative Verfahren einer reifen Gesellschaft etabliert. 

Die eigenverantwortliche Bearbeitung von Konflikten mit Hilfe eines Dritten, der den Prozess des Gesprächs unterstützt und damit den Parteien hilft, selbst zu einem Konsens zu finden, erzeugt für alle Beteiligten akzeptable Ergebnisse und verringert auch durch Konflikte entstehende direkte und indirekte Kosten. 

Was ist ein/-e Mediator/-in?

  • Der/die Mediator/-in ist ein speziell ausgebildeter Vermittler im Streitfall. 
  • Die Mediatoren sind unparteiisch und treffen keine Entscheidungen. Ihre Aufgabe ist es vielmehr, die Gespräche so zu leiten, dass sie einen konstruktiven Verlauf nehmen und keiner dabei über den Tisch gezogen wird.
  • Der/die Mediator/-in ist vor allem ein Kommunikationsexperte. Für ihn gilt die Annahme, dass es keine falsche oder richtige Sichtweise des Problems gibt, sondern nur unterschiedliche Sichtweisen. Diese weiß er zu verstehen, ohne sie zu bewerten.
  • Die Mediatoren können Vorwürfe und Anklagen in eine neutrale Sprache umwandeln, die dahinterliegenden Bedürfnisse und Wünsche heraushören und in eine konstruktive Sprache übersetzen.
  • Der/die Mediator/-in sorgt dafür, dass jeder seine Anliegen und Interessen aussprechen kann, ohne unterbrochen oder missverstanden zu werden. Gleichzeitig strukturiert der/die Mediator/-in den Inhalt der Gespräche sinnvoll und effizient. 
  • Die Mediatoren achten darauf und organisieren gegebenenfalls, dass notwendige Informationen und Fakten als Entscheidungsbasis in die Mediation eingebracht werden. 
  • So fungiert der/die Mediator/-in als Katalysator für eine faire Einigung, deren Inhalt den Teilnehmern nicht vorgegeben wird, sondern von ihnen eigenständig erarbeitet wird.

Einsatzfelder der Mediation

  • Bei Konflikten innerhalb der Familie (auch bei Scheidung und Trennung)
  • Bei Nachbarschaftsstreitigkeiten
  • Im wirtschaftlichen Umfeld (innerhalb von Organisationen und zwischen Unternehmen)
  • Bei Umweltkonflikten
  • Im strafrechtlichen Bereich (außergerichtlicher Tatausgleich)

Welche Vorteile hat Mediation?

  • Sie hilft in konkreten Konflikten tragfähige Lösungen zu erarbeiten.
  • Sie weckt und fördert den friedfertigen Umgang der Konfliktparteien miteinander und sorgt dafür, dass die Beziehungen der Parteien nach der Beilegung des Konflikts friedlich fortbestehen.
  • Sie dient den Konfliktparteien dazu, durch ein wachsendes Verständnis füreinander die Fähigkeit der Kooperation zu stärken.
  • Mit Mediation kann eine Konfliktlösung selbst dann noch erzielt werden, wenn sie aufgrund eines fortgeschrittenen Konfliktstadiums von den Konfliktparteien aufgegeben wurde.
  • Sie leistet einen wichtigen Beitrag in der Prävention von Konflikten. Destruktive Konfliktaustragungen reduzieren sich überall dort, wo Menschen mit einer Mediationsausbildung tätig sind. 

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Ein Gesamtpreis mit vielen Vorteilen

  • Hochqualifizierte Trainer
    Lernen Sie von den Besten. Das BFI Tirol Trainerteam gehört zu dem Besten, das Sie finden können. Langjährige berufliche Erfahrung als tätige Mediatoren/-innen sowie langjährige Erfahrung in der Mediationsausbildung zeichnet unser Team aus. Des Weiteren verbürgt eine perfekte Kommunikation zwischen allen Vortragenden eine erstklassige Betreuung und einen nachhaltigen Wissenstransfer.

  • Aufnahmegespräch
    Durch das kostenlose, unverbindliche Aufnahmegespräch mit der Lehrgangsleitung erhalten Sie individuelle Antworten auf Ihre konkreten Fragen.

  • Transparenter Preis
    Das BFI Tirol bietet einen transparenten Preis: Dieser inkludiert alle 19 Module, Gruppensupervisionen, Peergruppen, die professionelle Betreuung der Fallarbeiten und die umfangreichen Unterlagen. Somit behalten Sie von Anfang an den Überblick über Ihre Investition.

  • Moderne Räumlichkeiten
    Der Diplomlehrgang findet in modern ausgestatteten Räumlichkeiten statt. Dieser Standort ist öffentlich oder mit dem eigenen Pkw leicht erreichbar.

  • Beim Bundesministerium für Justiz zertifizierter Diplomlehrgang
    Der Diplomlehrgang wurde unter strikter Einhaltung gesetzlicher Vorgaben entworfen. Dies bedeutet für Sie eine Gesamtausbildung, die zur Eintragung in die Liste der Mediatoren/-innen des Bundesministeriums für Justiz berechtigt. Daher müssen Sie keine zusätzlichen, kostenpflichtigen Module besuchen.

  • Einzelsupervisionsstunden und Selbsterfahrung
    Einzig die vom Gesetz der vorgesehenen drei Stunden Einzelsupervision sind im Preis nicht inkludiert. Die Terminvereinbarung erfolgt unkompliziert. Die Supervisoren/-innen gehören zum Trainerteam und bürgen für Qualität. Die ebenfalls vom Gesetz vorgeschriebene Selbsterfahrung ist vollständig in den Lehrgang integriert und bildet auch u. a. den Schwerpunkt eines eigenen Moduls.

  • Begrenzte Gruppengröße
    Um eine intensive Ausbildung gewährleisten zu können, ist die Gruppengröße mit 16 Teilnehmern begrenzt.

Ziele

Nach Absolvierung dieser Ausbildung werden Sie 

  • Ihr eigenes Verhalten in Konflikten besser verstehen und steuern können.
  • Kommunikationsfertigkeiten für die Mediationsarbeit erlernen.
  • erkennen, in welchen Fällen Mediation sinnvoll ist.
  • eine Mediation professionell durchführen können. 
  • mediative Vorgehensweisen im beruflichen und privaten Alltag anwenden können.

Zielgruppe

Personen, die Mediation im Rahmen ihrer beruflichen oder ehrenamtlichen Tätigkeit ausüben möchten bzw. Personen, die mediative Elemente und Vorgehensweisen in ihrem beruflichen oder privaten Alltag einsetzen wollen, Interessierte.

Teilnahmevoraussetzungen

  • Abgeschlossene Berufsausbildung
  • Besuch des Informationsabends
  • Positiv absolviertes kostenloses Aufnahmegespräch

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Diplomlehrgang Mediation - Lehrgangsinhalte

Kursnummer
1039011.19

Termin
11. Oktober 2019 bis 25. September 2021
Fr von 15.00 bis 20.45 Uhr 
Sa von 9.00 bis 18.30 Uhr

Kosten
EUR 5.690,-

  • 342 UE - 38 Termine
  • Eine UE entspricht 45 Min. Unterricht laut Ausbildungverordnung
  • Peergruppentreffen zwischen den Modulen
  • Praxisfall nach dem ersten Ausbildungsjahr
  • Schriftliche Dokumentation des Praxisfalls als Basis des Fachgespräches zum Abschluss des Diplomlehrganges

Modul 1 - Einführung in die Mediation

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Am Beginn des Lehrgangs steht das sich gegenseitige Kennenlernen der Teilnehmer. Ziel ist es, eine vertrauensvolle Atmosphäre zu schaffen als tragfähige Basis für das experimentelle Lernen während des gesamten Lehrgangs. Es wird die persönliche Konfliktgeschichte der Teilnehmer beleuchtet und ein einführender Überblick über den Themenbereich Mediation erarbeitet.

  • Geschichte der Mediation
  • Einführung in die Mediation und ihre Anwendungsbereiche
  • Aufgabe und Rolle des/der Mediators/-in
  • Rolle der Parteien
  • Persönliche Konfliktgeschichte und erlebte Konfliktmuster

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Modul 2 - Kommunikation I

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Kommunikative Fähigkeiten sind eine Grundvoraussetzung für eine professionelle Mediator/-innentätigkeit. Diese Modul verfeinert Ihr Sensorium für Kommunikationsprozesse und vermittelt Ihnen Kommunikationsmodelle, um die Sensibilität für emotionalisierte und konflikthafte Sprache zu stärken. Sie erhalten ein Übungsrepertoire für die Weiterentwicklung der eigenen kommunikativen Fertigkeiten.

  • Seelische Funktionen im Konflikt
  • Grundlagen diverser "Kommunikations-Schulen"
  • Axiome der Kommunikation
  • Gewaltfreie Kommunikation
  • 4-Seiten einer Nachricht
  • Johari-Fenster
  • Aktives Zuhören
  • Feedback geben und erhalten

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Modul 3 - Grundlagen der Mediation I

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In diesem Modul wird der Ablauf einer Mediation theoretisch behandelt. Es werden die einzelnen Phasen einer Mediation und ihre Inhalte detailliert besprochen und erstmals in einem Rollenspiel praktisch umgesetzt. Dabei werden die Teilnehmer erstmals die klassische Rolle des/der Mediators/-in einnehmen und versuchen eine allparteiliche Haltung in die Praxis umzusetzen.

  • Unterschiedliche Verfahrensdynamik bei Gericht und in der Mediation
  • Prinzipien der Mediation 
  • Unterschiedliche Phasenmodelle
  • 5-Phasenmodell im Überblick
  • Die einzelnen Phasen im Überblick
  • Einführung in das Rollenspiel

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Modul 4 - Grundlagen der Mediation II und Recht

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In diesem Modul wird der Ablauf einer Mediation in ihren ersten Phasen (1-2) vertieft. Besonderes Augenmerk gilt auch der prämediativen Phase und der Wahrung der Allparteilichkeit im telefonischen Erstkontakt. Zusätzlich geht es um folgende Fragestellungen: Wie viel rechtliches Know-how ist hilfreich bzw. notwendig und wie kann es so eingesetzt werden, dass es den Mediationsprozess unterstützt, ohne ihn zu dominieren? Darüber hinaus werden die gesetzlichen Rahmenbedingungen der Tätigkeit eines/einer Mediator/-in beleuchtet.

  • Telefonischer Erstkontakt (Phase 0)
  • Phasenablauf mit Schwerpunkt der Phasen 1-2, Rollenspiel
  • Eignung der Parteien für Mediation
  • Arbeitsvereinbarung
  • Rechtliche Rahmenbedingungen anhand von Fallbeispielen aus der Mediationspraxis
  • Mediation in der österreichischen Rechtsordnung
  • Zivilrechts-Mediations-Gesetz
  • Ethikrichtlinien des Österreichischen Netzwerks Mediation

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Modul 5 - Grundlagen der Mediation III

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In diesem Modul wird der Ablauf einer Mediation in ihren mittleren Phasen (Schwerpunkt Phase 3) weiter vertieft sowie auf besondere Frage- und Problemstellungen eingegangen - insbesondere Positionen und die dahinterliegenden Bedürfnisse, Interessen, Gefühle.

  • Phasenablauf mit Schwerpunkt der Phase 3
  • Abgrenzung der Mediation zu anderer Methoden
  • Umgang mit Ungleichgewicht zwischen den Parteien
  • Konflikterhellung
  • Eingehen auf Interessen, Bedürfnisse und Gefühle
  • Verschiedene Settings
  • Co-Mediation, Rollenspiel

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Modul 6 - Kommunikation II

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Dieses Modul vermittelt Ihnen die grundlegende Funktion der Kommunikation im Mediationsprozess. Sie lernen und üben sprachliche Methoden und Techniken der Mediation und entwickeln ein eigenes Übungsrepertoire. Sie lernen konflikthafte Gespräche zu begleiten und Gesprächsverläufe professionell zu reflektieren. 

  • Empathisches Zuhören
  • Zusammenfassen
  • Umformulieren / Reframen
  • Fragetechniken
  • Gemeinsamkeiten finden
  • Normalisieren
  • Gesprächsbeiträge visualisieren

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Modul 7 - Selbsterfahrung

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Reflexives Vermögen ist eine Grundvoraussetzung für professionelle Mediation. Deshalb ist die Analyse der eigenen Persönlichkeitsdisposition im Allgemeinen und die Erfahrungen und Reaktionweisen auf Konflikte als solche von grundlegender Bedeutung für die professionelle Rolle des/der Mediators/-in.

  • Persönlichkeitsmodelle
  • Selbst- und Fremdbilder
  • Wahrnehmung - Interpretation - Beurteilung
  • Selbstwahrnehmung vs. Fremdwahrnehmung
  • Auslotung von Grenzen
  • Konflikterfahrungen
  • Umgang mit Krisensituation in der Mediation

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Modul 8 - Grundlagen der Mediation IV und Recht der Mediation

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In diesem Modul wird der Ablauf einer Mediation in ihren späteren Phasen (4-5) weiter vertieft sowie auf besondere Frage- und Problemstellungen eingegangen. Des Weiteren werden die rechtlichen Möglichkeiten zur Ausübung der Mediation betrachtet, z. B. Eintragung in die Mediator/-innen-Liste. Darüber hinaus geht es um die Gestaltung der Abschlussvereinbarung am Ende der Mediation.

  • Phasenablauf mit Schwerpunkt der Phasen 4-5
  • Eintragung in die Liste der Mediator/-innen des Justizministeriums
  • Gewerberecht
  • Sonstige gesetzliche Bestimmungen zur Mediation
  • Gestaltung und rechtliche Grundlagen der Mediations-Abschlussvereinbarungen

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Modul 9 - Konflikttheorie

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Was ist das Wesen des Konfliktes? Wann ist von einem Konflikt als solchem überhaupt die Rede? Welche Antworten die Theorie und unterschiedlichen Fachbereiche dazu geben, lernen Sie in diesem Modul. Des Weiteren lernen Sie verschiedene theoretische Konfliktmodelle, professionelles Konfliktmanagement und die Rolle und Wirkungsweise von Mediation kennen.

  • Konflikttheorien
  • Konfliktmodelle
  • Konfliktperspektiven aus Philosophie, Soziologie und Psychologie
  • Modelle des Konfliktmanagements kennen und kritisch verwenden können
  • Mediationsmodelle und -schulen in ihrer Unterschiedlichkeit verstehen

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Modul 10 - Mediation im sozialen Bereich

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Dieses Modul widmet sich den Besonderheiten der Arbeit mit Konflikten im Bereich sozialer Organisationen. Besonderes Augenmerk wird dabei auch auf die interkulturelle Konfliktbearbeitung und ihre speziellen Anforderungen gelegt. Konkrete Praxisbeispiele (auch aus dem Berufsalltag der Teilnehmer) werden erörtert und geübt.

  • Mediation in der Schule bzw. in Bildungssituationen 
  • Mediation im gemeinnützigen/sozialen Wohnbau
  • Mediation im Gesundheitsbereich
  • Interkulturelle Kompetenz
  • Arbeiten mit Dolmetscher/-innen
  • Mediationsbeteiligte in ihrer Unterschiedlichkeit wahrnehmen
  • Gestaltung und achtsamer Umgang mit adäquaten Settings

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Modul 11 - Mediation am Arbeitsplatz

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In diesem Modul lernen Sie die speziellen Schwierigkeiten beim Umgang mit Konflikten in Unternehmen kennen. Wir vermitteln Ihnen, worauf Rücksicht zu nehmen ist, welche speziellen Methoden einzusetzen sind und wie professionelle Mediation vorzugehen hat.

  • Vor- und Nachteile von betriebsinternen bzw. betriebsexternen Mediator/-innen
  • Besondere Bedeutung der Hierachie in einem Betrieb für die Mediation
  • Konfliktbearbeitung mittels Rollenspiel, Reflexion durch Videotraining
  • Konflikte am Arbeitsplatz
  • Spezielle Methoden und Settings in der Mediation

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Modul 12 - Mediation in Wirtschaft und im Non-Profit-Bereich

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In diesem Modul stehen Konflikte innerhalb und zwischen Organisation im Vordergrund. Anhand entsprechender Fälle aus der Praxis werden die Besonderheiten, Anwendungsmöglichkeiten, typischen Konfliktpotenziale und Rahmenbedingungen aufgezeigt und geübt. Des Weiteren werden die Gemeinsamkeiten und Unterschiede zur Mediation im Non-Profit-Bereich beleuchtet.

  • Begriff Wirtschaftsmediation und Abgrenzung zu Moderation und Unternehmensberatung
  • Rahmenbedingungen für Wirtschaftsmediation
  • Konfliktkosten und Anwendungsfälle für Wirtschaftsmediation in Österreich
  • Besonderheiten der einzelnen Mediationsphasen im Wirtschaftsumfeld
  • Besonderheiten der Mediation im Non-Profit-Bereich
  • Facheinschlägige Rollenspiele

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Modul 13 - Supervision I

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Dieses Modul vermittelt Ihnen die Grundlagen der Supervision und bietet Raum für professionell begleitete Reflexion, fachliche Analyse, Hilfestellung und ein Aufmerksam werden auf eigene blinde Flecken, die der erfolgreichen Mediationsarbeit mit Klienten im Wege stehen.

  • Geschichte der Supervision
  • Handlungsfelder der Supervision
  • Bezüge und Abgrenzung zum Coach und zur Therapie
  • Ziele der Supervision
  • Grenzen der Supervision
  • Methodische Ansätze und Prozessablauf

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Modul 14 - Familienmediation I

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Die psychologischen Aspekte in der Scheidungsmediation, wie der Trennung von Paar- und Elternebene und dem Wohl der betroffenen Kinder, stehen im Mittelpunkt dieses Moduls.

  • Ethik-Erwägungen bei der Durchführung von Familienmediationen
  • Geförderte Familienmeditation
  • Unterstützungsangebote für Familien im Umbruch - Rechtsberatung, Kinderbegleitung etc.
  • Sprache des Rechts - Sprache der Mediation

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Modul 15 - Familienmediation II

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Dieses Modul widmet sich schwerpunktmäßig scheidungs- und familienrechtlichen Themen und ihrer Einbeziehung in die Mediation. Sie erhalten Leitlinien, zu welchen Zeitpunkten und auf welche Weise rechtliche Erwägungen in die Mediation einzubeziehen sind. Auch die juristischen Laien bekommen ein Grundgerüst, welche minimalen rechtlichen Grundkenntnisse an die Mediator/-in gestellt werden.

  • Ehe- und Scheidungsrecht
  • Recht der nicht-ehelichen Lebensgemeinschaft
  • Rechte und Pflichten betreffend die Kinder (Obsorge, Unterhalt, Kontaktrecht)
  • Wirtschaftliche Überlegungen im Zusammenhang mit Paar-Trennungen
  • Rollenspiel mit dem Augenmerk, wir rechtliche Rahmenbedingungen den Mediationsablauf beeinflussen können.

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Modul 16 - Mediation mit Großgruppen

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Wenn in der Mediation die Parteien nicht Einzelpersonen sind, sondern aus größeren Gruppen bestehen, so erfordert das ein weiteres und komplexeres Handlungsrepertoire des/der Mediators/-in. Das ist z. B. in der Umweltmediation der Fall. Konkrete Praxisbeispiele dazu werden erörtert und geübt.

  • Besonderheiten der Umweltmediation
  • Identifikation der beteiligten Gruppierungen
  • Auffinden von Repräsentanten
  • Gestaltung eines passenden Verfahrensdesigns
  • Einbeziehung von Experten und deren Sachwissen in die Verhandlungen
  • Umsetzung von Verhandlungsergebnissen

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Modul 17 - Supervision II

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Aufbauend auf das erste Supervisionsmodul lernen Sie die konkrete Anwendung der Supervision und supervidieren anhand praktischer Fälle. Des Weiteren werden Sie bei der Wahl, Vorgehensweise und Bearbeitung Ihres Praxisfalles unterstützt und begleitet.

  • Phasen der Supervision
  • Lösungs- und konfliktorientierte Ansätze
  • Einzel-, Gruppen- und Intervisionen
  • Fallbearbeitungen
  • Angewandte Supervision
  • Konkrete Supervidierung

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Modul 18 - Praxiseinstieg in die Anwendungsvielfalt der Mediation

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Dieses Modul vertieft die Einsatzmöglichkeiten der bereits vermittelten mediativen Techniken im eigenen beruflichen und privaten Alltag. Gemeinsam mit den Teilnehmern werden Strategien für die berufliche Anwendung der Ausbildung, für die Akquisition von Fällen und Aktivitäten zum Marketing für Mediator/-innen besprochen.

  • Zukünftige Einsatzmöglichkeiten von Mediation und mediativen Techniken
  • Konfliktprävention durch mediatives Vorgehen und Aufbau von Konfliktmanagement-Systemen in Organisationen
  • Der/die Mediator/-in als Unternehmer
  • Marketing und Mediation
  • Der gelungene Einstieg in die Mediationspraxis
  • Rechtliche und finanzielle Aspekte beim Aufbau einer Mediationspraxis

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Modul 19 - Abschluss

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Für den erfolgreichen Abschluss dieses Lehrgangs ist die Bearbeitung und Dokumentation eines Praxisfalles erforderlich. Beim Abschlussmodul werden die Praxisfälle präsentiert, mit der Lehrgangsleitung und den anderen Teilnehmern genau analysiert und die dabei gewonnenen Erfahrungen im Hinblick auf zukünftige Einsatzmöglichkeiten ausgewertet.

  • Praxisfälle werden präsentiert
  • Praxiserfahrungen werden ausgetauscht

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Referenten

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DDr. Patricia Velikay - Lehrgangsleitung
Studium der Rechtswissenschaften, Ausbildung zur Mediatorin bei amerikanischen Trainern, Fortbildung in systemischer Beratung und Organisations- und Familienaufstellung, mehrere Jahre Vorsitzende des Österreichischen Bundesverbandes der Mediatoren (ÖBM), seit 1998 Mediatorin im Hauptberuf.

Akademie KonsensKultur
Tel. +43 (0)676/3089728
velikay@konsenskultur.at

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Dr. Ingrid Guth
Studium der Medizin und Ärztin für Allgemeinmedizin, Psychotherapeutin in freier Praxis (Analytische Psychologie nach C.G. Jung, ÖGAP, Diplomausbilung in Buddhistischer Psychologie am Internationalen Institut für höhere tibetische Studien), eingetragene Mediatorin mit Schwerpunkt Scheidungs- und Familienmediation, Supervisionstätigkeit vorwiegend im NGO- und Sozialbereich (Einzel- und Team-Supervision)

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Rupert Wackerle
Diplomierter Sozialarbeiter, Konfliktregler beim Tatausgleich in Graz, Ausbildung zum diplomierten Mediator, Weiterbildung für Mediation im Strafrecht, Lehrtätigkeit in AT, D, CH im Rahmen von Mediationslehrgängen, eingetragener Mediator.

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Mag. Gabriela Sticht-Truchlik
Studium der Rechtswissenschaften, Juristin und eingetragene Mediatorin. Arbeitsschwerpunkte: Wirtschaft, Nachbarschaft, Familie und Schule, Mediation in gerichtsanhängigen Verfahren, Ausbildung zur Lebens- und Sozialberaterin, Gründerin und Leiterin der Scheidungs- und Familienberatung am Bezirksgericht Wien-Döbling, Elternberaterin, Gründungsmitglied des Forums Wirtschaftsmediation.

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Dr. Ernst Silbermayr
Studium der Psychologie und Politikwissenschaft, Ausbildung zum Psychotherapeuten (Methode: Psychodrama), Medizinisch-Technische Ausbildung zum Ergotherapeuten, Mediator, Schwerpunkt familienrechtliche Angelegenheiten, Weiterbildung zum Supervisor und Coach, Notfallpsychologen, in Klinischer Hypnose, Lehrbeauftragter bei der GkPP, im Propädeutikum des ÖAGG, bei der ARGE Erziehungsberatung und Fortbildungs GmbH und am Institut für Stressprävention und Arbeitspsychologie. 

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Dr. Volker Hesse
Studium der Rechtswissenschaften, Master in Business Administration, Geschäftsführer eines Beratungsunternehmens, Mediator, Sprecher der Gruppe Schweiz des Österreichischen Bundesverbandes für Mediation

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Thomas Robrecht
Mehrjähriger Vorstand des Deutschen Bundesverband Mediation, Geschäftsführender Gesellschafter eines Beratungsunternehmens mit Schwerpunkten Führungskräftetraining, Moderationstraining und Kommunikationstraining

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Mag. Dr. Mathias Schuster
Studium der Rechtswissenschaften, universitäre Schwerpunktausbildung "Mediation und andere Formen alternativer Konfliktbeilegung", Tätigkeiten im Bereich Recht, Moderation, Beratung und Mediation (mit Schwerpunkt Wirtschaft, Non-Profit, Arbeitsplatz, Nachbarschaft und Bildung)

Weiterführende Ausbildung an der UMIT

Die Inhalte dieses Lehrganges können für den Universitätslehrgang* (Masterabschluss) "Mediation und Konfliktmanagement" an der UMIT in Hall in Tirol anerkannt werden. Dadurch haben Sie die Möglichkeit Ihre Kompetenzen um einen akademischen Abschluss zu erweitern.

*vorbehaltlich der Akkreditierung durch die AQ Austria

 

Upgrade zum Master of Arts in Mediation und Konfliktmanagement an der UMIT

  • Verkürzter Universitätslehrgang für ausgebildete Mediator/-innen
  • Anerkennung von bis zu 30 ECTS-Credits
  • Anrechnungsmöglichkeit auf die gesetzliche Fortbildungsverpflichtung (§ 20 ZivMediatG)

Bereits ausgebildete Mediator/-innen steigen nach Ablegung individueller Einzelprüfungen direkt in die beiden letzten Semester des Universitätslehranges Mediation und Konfliktmanagement ein.


Kontakt

UMIT - Private Universität für Gesundheitswissenschaften, Medizinische Informatik und Technik GmbH
Mag. Dr. Armin Mölk
Wissenaftlicher Mitarbeiter
Universitätslehrgang "Mediation und Konfliktmanagement"
Tel. +43 (0)50 8648 3802
armin.moelk@umit.at

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