Raus aus der Komfortzone!

- Verhaltensmuster durchbrechen und sich neu erleben

Sogenanntes Routineverhalten leitet uns sowohl durch den Alltag, als auch vielfach durch das Berufsleben. So fällt der Blick während Wartezeiten auf Bus oder Bahn schnell aufs Smartphone. Die soziale Eingliederung ist besonders im Zusammenleben mit Gruppen ausgeprägt. Allgemein gilt, sich im täglichen Leben angleichen zu müssen und möglichst wenig aufzufallen.

Wenn das psychische Gleichgewicht hingegen durch akute oder sich aufbauende Krisensituationen gestört wird, spricht man in der Verhaltenstherapie unter anderem von Vermeidungsverhalten, das sich durch Sicherheitsstrategien äußert. So treten bei psychisch Kranken oft vermeidende Verhaltensweisen zu Tage, um mögliche gefürchtete Konsequenzen zu verhindern. Derartige Vermeidungsstrategien und Sicherheitsverhaltensweisen können auch das körperliche Wohlbefinden gesunder Menschen schädigen.

Zielgruppe

Personen, die im psychosozialen Kontext arbeiten, Personen, die Klienten betreuen und begleiten, Trainer, Coaches

Schwerpunkte

Die Weiterbildung bietet eine erste Möglichkeit, aus alltäglichen, angepassten Lebens- und Verhaltensweisen durch gemeinsame Aktivitäten auszubrechen. Praxisnah werden die Mechanismen des Komfortbereichs erklärt. Der Schwerpunkt wird auf die Analyse eigener Verhaltensmuster gelegt um das antrainierte Sicherheitsverhalten verlassen zu können.

Ziel ist es, die Eigenwahrnehmung zu stärken und neue Möglichkeiten wahrzunehmen, die Ihre Verhaltensstrategie maßgeblich beeinflussen.

 

Beruflicher Nutzen:

Stärkung von Eigenwarhnehmung und Selbstvertrauen

Erweiterung des Handlungsspielraums in der Arbeit mit Klienten

Kreativitätsförderung

Analyse von Vermeidungsstrategien in täglichen Lebenssituationen

Termine 12. Mai 2020
Dauer 8 UE - 1 Termin Di von 9.00 bis 17.00 Uhr
Ort Innsbruck
Kosten EUR 240,-
Kursnummer 1021130.20
Leitung Johanna Constantini, MSc
Kontakt katrin.rappold@bfi-tirol.at