Interview berufsbegleitend Studieren an der HFH

Tipps und Tricks für ein gelingendes berufsbegleitendes Studium an der HFH

Bei Fernstudien stellt die Betreuung der Studierenden oft eine Herausforderung dar. Die Hamburger Fernhochschule (HFH) und das BFI Tirol bieten einen besonderen Service mit der individuellen Unterstützung durch die Leiterin des Studienzentrums, Sabrina Halász, die als persönliche Ansprechperson fungiert. Sie befragte zwei Studierende nach ihren Herausforderungen und Lernerfolgen während ihres Wirtschaftspsychologiestudiums.

Was waren für dich rückblickend auf deine Studienzeit wichtige Faktoren im persönlichen und beruflichen Umfeld, die zu einem guten Gelingen des Studiums beigetragen haben?

Angela: Ein besonders wichtiger Faktor für das Gelingen des Studiums ist sicher ein gutes Zeitmanagement. Die HFH hat einen gut ausgeklügelten Semesterplan, aber ich mache mir natürlich immer selbst einen relativ genauen Übersichtsplan, welche Module ich im Semester belegen möchte und plane das auch bezüglich Monate, Wochen und Tage.

Alexander: Bei beiden Faktoren spielte bei mir das Lebensalter eine entscheidende Rolle. Ich war bei Studienbeginn bereits über 45 Jahre alt und hatte diesbezüglich eigentlich Zweifel. Rückblickend war diese Lebensphase jedoch sowohl aus privater, als auch aus beruflicher Sicht ein Vorteil.  Die Kinder sind bereits erwachsen und mit dem Rückhalt meiner Frau hatte ich zu Hause ausreichend Freiräume und Rückzugsmöglichkeiten für das Studium. Ebenso wirkte sich meine gefestigte berufliche Position positiv aus. Dadurch waren neben und nach der Arbeit mehr geistige Ressourcen und Energie für das Studium vorhanden als bei einem Berufseinsteiger.

Inwiefern hat dich die Studienzentrumsleitung vor Ort unterstützt bzw. war das Studienzentrum vor Ort für dich wichtig?

Angela: Die Präsenzen im Studienzentrum, die eher zu Beginn des Studiums waren, sind dementsprechend auch sehr wichtig, da man sich kennenlernen und gegenseitig unterstützen kann. Auch die Dozenten und Dozentinnen persönlich zu treffen, ist doch etwas Anderes, als die Online-Veranstaltungen des Virtuellen Studienzentrums. Ich denke, gerade bei einem Fernstudium kann es leicht passieren, dass man sich alleingelassen fühlt und dann irgendwann die Motivation weg ist. Ich sehe deswegen die Präsenzen vor Ort im Studienzentrum als sehr wichtig an.

Alexander: Die Studienzentrumsleitung vor Ort war deshalb sehr wichtig, weil so, insbesondere am Beginn des Studiums, bei Fragen und Anliegen unterschiedlichster Art ganz persönliche und individuelle Unterstützung von einer kompetenten Ansprechpartnerin gegeben wurde. Die regionale Nähe des Studienzentrums war zudem ein wichtiger Faktor, um persönliche Kontakte mit anderen Studierenden zu knüpfen, sich gegenseitig zu unterstützen und unkompliziert austauschen zu können.

Inwiefern waren die Ansprechpartner_innen an der HFH selbst (im Fachbereich, im Studierendenservice) hilfreich für dich im Studium?

Angela: Bei Fragen habe ich mich meist an die HFH selbst gewandt und mir wurde immer sehr direkt und kompetent geholfen. Der WebCampus ist übersichtlich gestaltet und man kommt gut zurecht. In der Corona-Pandemie fand ich es super, dass ich mich für ein Fernstudium entschlossen hatte und damit bereits die ideale Voraussetzung für das Lernen hatte, im Gegensatz zu einem Präsenzstudium, bei dem man sich auf diese Situation erst einstellen musste.

Alexander: Die Ansprechpartner der HFH in Hamburg überraschten mich vor allem dadurch überaus positiv, weil alle Anliegen trotz der Ferne und vermeintlichen Anonymität sehr rasch und unkompliziert serviciert wurden. So ergab sich eine sehr gute Kombination und bequeme Alternative zur direkten Ansprechpartnerin im Studienzentrum in Innsbruck, besonders in jenen Monaten der Pandemie, wo der persönliche Kontakt erschwert war.

Welche Rahmenbedingungen, die im Studium an der HFH gegeben sind, waren für dich unterstützend? (Studienbriefe, Präsenzen vor Ort, Aufteilung des Workloads, klare Struktur, Ansprechpartner_in vor Ort, Ansprechpersonen im Fachbereich…)

Angela: Eine Voraussetzung für das Fernstudium ist sicher, dass man sich gut selbst organisieren kann. Aber falls man Probleme in diesem Bereich hat, wird man von der HFH auch dann sozusagen an die Hand genommen, da es klare Strukturen und Vorgaben gibt, die einem dabei helfen können.

Alexander: Die Aufbereitung der Lernunterlagen und Studieninhalte in den Studienbriefen und im virtuellen Studienzentrum in Kombination mit den Präsenzen eigneten sich sehr gut für ein Teilzeitstudium. Die Prüfungsleistungen sind so mit vertretbarem Aufwand gut zu bewältigen. Ein weiterer positiver Faktor waren die Dozent_innen. Dies deshalb, weil auch hier ein persönlicher Kontakt und Austausch möglich war. Ebenfalls hilfreich war die transparente Struktur im Ablaufplan, wodurch gut möglich war, einen langfristigen Plan für das Studium zu erstellen. Für die Bachelorarbeit war der erweiterte Zugang der HFH auf Springer-Link und andere Online-Bibliotheken praktisch und sparte Zeit sowie Geld.

Was kannst du besonders positiv hervorheben?

Angela: Geholfen hat, dass ich ausschließlich Teilzeit arbeite und ich mir ganze Tage für mein Studium freihalten konnte. Die Freiheit, dann lernen zu können, wann es mir passt, ist ein absoluter Pluspunkt. Sicher geht es auch nicht ohne Unterstützung (moralisch und praktisch) der Familie. Das, was ich im Studium gelernt habe, konnte ich dann allerdings auch gleich für meine Arbeit verwenden. Ich arbeite in einem Wohnhaus der Lebenshilfe und konnte mir sogar meine Arbeitszeit als Praktikum anerkennen lassen. Anfangs fand ich es auch ganz wichtig, den Kontakt zu meinen Mitstudierenden zu haben, über WhatsApp-Gruppen und bei den Präsenzen. Das hilft sehr für die Motivation oder wenn man sich unsicher ist.

Alexander: Für mich war die Flexibilität der größte Pluspunkt in diesem Studium. Die Struktur der HFH machte es möglich, das Tempo und den Studienfortschritt genau an meine persönlichen Ressourcen anzupassen. Wenn sich beispielsweise pandemiebedingt zusätzliche Freiräume ergaben, war es ohne weiteres möglich, schneller zu studieren.

Herzlichen Dank für das Gespräch!

 

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