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Abschlussveranstaltung PerspektivenBildung Österreich

Am 13. Mai 2014 fand im Festsaal des BFI Tirol in Innsbruck die Abschlussveranstaltung des Projekts PerspektivenBildung Österreich statt. Das Projekt wurde vom Europäischen Sozialfonds und vom BMBF finanziert und von den Partnern ZSI (Wien), dem Institut für Erziehungswissenschaft, ZeMiT, der Unternehmensberatung Hafelekar und dem BFI Tirol durchgeführt. 

 

Die Zielsetzung von PerspektivenBildung Österreich ist die Unterstützung von Jugendlichen bei der Bildungs- und Berufswahl. Dazu erfolgte die Erforschung der Lebenswelten von Jugendlichen und die Ableitung bzw. Entwicklung von Methoden zur Erhebung der Lebens- und Berufswünsche. Dies diente als Basis für eine verbesserte Unterstützung und Beratung zur Gestaltung der individuellen Bildungs- und Berufswege.

Zentrales Ziel ist die Ableitung von konkreten Handlungsoptionen zu Bildungsinhalten, -formaten, Rahmenbedingungen und Lernprozessen aus statistischen und quantitativen Ergebnissen.

 

Das Projekt unterteilte sich in drei Projektphasen:

 

  1. Ursachen und Unterschiede in der Bildungsbeteiligung
  2. Bildungsbezogene Selbstbilder und Lerntypen und Häufigkeiten der Selbstbilder mit einer qualitativen Analyse und einer Quantifizierung der Typen
  3. Erarbeiten von Handlungsmöglichkeiten

 

Im Rahmen der Abschlussveranstaltung wurden die Ergebnisse des Projekts vorgestellt.

Zur Einstimmung auf das Thema erhielten die Veranstaltungsteilnehmer einen gemeinsamen, praktischen Einblick in die Theaterpädagogik. Zu Beginn der Vorträge zeigte die Unternehmensberatung Hafelekar neue methodische Ansätze für die Bildungs- und Berufsberatung auf. Dazu wurden Lernszenarien entwickelt, die auf Symbolarbeit, Theaterpädagogik und dem Einsatz von Social Media basieren und von Claire Oetting vorgestellt wurden. August Gächter vom ZSI in Wien präsentierte die Ursachen für Unterschiede in der Bildungsbeteiligung. Durch die Analyse von Mikrozensusdaten konnte aufgezeigt werden, dass vor allem Merkmale der Eltern, wie z. B. deren Bildungsgrad und deren Beschäftigungsstatus die Haupteinflussfaktoren dafür sind, wie häufig Jugendliche nach der Pflichtschule eine weiterführende Ausbildung nutzen.

 

 

Das Team des ZeMiT mit Gerhard Hetfleisch und Christina Hollomey-Gasser präsentierte Bildungstypen von Jugendlichen am Übergang von Pflichtschule zu weiterführender Bildung und Beruf. Die sieben Bildungstypen sind das Ergebnis einer qualitativen Analyse der Lebens- und Bildungsrealitäten von 92 Jugendlichen, welche an insgesamt 13 Gruppenwerkstätten in Tirol, Oberösterreich und Wien teilgenommen haben. Zum Abschluss reflektierte Erol Yildiz vom Institut für Erziehungswissenschaft die Ergebnisse des Projekts und diskutierte deren Relevanz für zukünftige Forschungen und eventuelle politische bzw. institutionelle Neuerungen in der Bildungslandschaft.

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