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50 Jahre BFI Tirol - Neue Kompetenzen für Tirol

Die Geschichte des BFI Tirol

1966 bis 1976

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Am 24. November 1966 fand die Gründungsversammlung des Berufsförderungsinstitus Tirol statt. 

Hauptverantwortlich für diese Gründung waren der spätere AK-Präsident und ÖGB-Vorsitzende Karl Gruber sowie Alfons Kaufmann. Letzterer fungierte Jahre danach als Landtagsabgeordneter und Landessektretär des ÖGB. Alfons Kaufmann war auch der erste Geschäftsführer des Vereins Berufsförderungsinstitut Tirol und blieb es bis Herbst 1979.

Die ersten gedruckten BFI Tirol Kursprogramme erschienen in einer Auflage von 27.000 Stück und wurden als Zeitungsbeilage verschickt. 1969 erhielt das BFI den ersten Lehrsaal im 2. Stock des ÖGB-Hauses in Innsbruck. 

1971 wurde die erste hauptberufliche Bürokraft eingestellt und die ersten Büroräumlichkeiten bezogen. Die Zusammenarbeit mit dem damaligen Landesarbeitsamt Tirol begann 1972 mit einem Büropraxiskurs. 

Im Jahr 1975 erfolgte die feierliche Eröffnung des Schulungszentrums Metall in Wattens. Im Folgejahr wurden die AK-Werkmeisterschulen beschlossen und vom Berufsförderungsinstitut Tirol umgesetzt.

 

 

1977 bis 1986

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Das Kursangebot und die Ausbildungsstätten entwickelten sich rasch weiter. Im Jahr 1977 konnte das neue Gastgewerbezentrum eröffnet werden, im Folgejahr das Fotosatzzentrum. Beide Ausbildungsstätten wurden in Wattens eingerichtet.

1979 übernahm Ernst Pechlaner von Alfons Kaufmann die Agenden des Geschäftsführers des Vereins Berufsförderungsinstitut Tirol. Karl Gruber blieb weiterhin als erster Vorsitzender des Vereins in seiner Funktion. Im selben Jahr wurde Helmut Muigg zum neuen Institutsleiter bestellt, dem damit die operative Leitung übertragen wurde. 

Die Technik entwickelte sich rasant weiter und der Computer hielt Einzug in das Kursgeschehen. 1981 wurde in die ersten PCs investiert, um den Kursteilnehmern die Arbeit mit den neuen Geräten näher zu bringen. Das BFI gründete 1982 eine weitere Werkmeisterschule für Maschinenbau und ein Jahr später bot das Berufsförderungsinstitut erstmalig in Tirol - in Kooperation mit der Universität Innsbruck - Kurse für die Berufsreifeprüfung an. Der Vorsitz wechselte auf AK-Präsidenten Josef Kern und kurz darauf an Hans Schneider.

Weitere Räumlichkeiten wurden 1985 im Schulungszentrum Salurnerstraße bezogen. In diesem Jahr führte man in Zusammenarbeit mit dem Landesarbeitsamt auch den ersten Hauptschulexternistenkurs durch. 

1987 bis 1996

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Im Jahr 1987 erfolgte der Startschuss für eine Werkmeisterschule in Lienz mit der Fachrichtung Holzbau - als erste dieser Art in Österreich. Gleichzeitig wurde die Werkmeisterschule Elektrotechnik in Innsbruck gestartet.

1989 konnte erstmals die Grenze von über 10.000 Teilnehmern im Jahr erreicht werden. Auch die mobilen EDV und Sprachkurse wurden massiv ausgebaut. 1990 löste man die Landesstelle Tirol des Berufsförderungsinstituts Österreich auf, um gleichzeitig den selbständigen Landesverein BFI Tirol mit Sitz in Innsbruck zu gründen.

Zwei Jahre später wurden neue Zielgruppen angesprochen: Erneut in Kooperation mit der Universität wurden Lehrgänge für Führungskräfte und Manager entwickelt. 1993 ermächtigte das Bundesministerium für Unterricht und Kunst das BFI Tirol als erstes Erwachsenenbildungsinstitut Prüfungen für die Studienberechtigungsprüfung selbst abzunehmen.

Laufend erfolgte der Ausbau von Firmenschulungen mit den heimischen Unternehmen. 1996 wurde das Qualitätsmanagment am BFI Tirol - als eines der ersten österreichischen Institute - auditiert und man erhielt die Zertifizierung gemäß ÖNORM EN ISO 9001.

1997 bis 2006

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Ab 1997 wurde das BFI Tirol international. Es wurden die ersten EU-Projekte initiiert und mit Partnern aus ganz Europa durchgeführt. Im selben Jahr verlieh die Tiroler Landesregierung dem BFI Tirol das Recht zum Führen des Tiroler Landeswappens. Intensive Bemühungen des BFI Tirol führten zur Initiierung der heutigen Berufsreifeprüfung.

2001 wurde mit dem Bau des neuen Ausbildungszentrum Metall in Wattens begonnen, das im Jahr zuvor Franz Platzer als Leiter übernahm. Bereits 2002 erfolgte die offizielle Eröffnung des neuen ABZ Metall, das nun über Werkstätten und Schulungsräume am neuesten Stand verfügte.

Im selben Jahr übernahm Dagmar Wresnik die Geschäftsführung des Berufsförderungsinstituts Tirol und modernisierte das Unternehmen. Im Jahr 2005 wurde Alexander Rainer neuer Vorsitzender des Vereins Berufsförderungsinstitut  Tirol. Neue Strukturen mündeten in der Gründung der BFI Tirol Bildungs GmbH. Der Trägerverein "Berufsförderungsinstitut Tirol" blieb erhalten.

Auch die lange Planung für ein neues Hauptgebäude fruchtete. Die Weichen für den Bau am Bürgergarten-Areal wurden gestellt.

2007 bis 2016

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Unter AK-Präsident Fritz Dinkhauser und Geschäftsführerin Dagmar Wresnik wurde der Neubau des Hauptgebäudes forciert. 2008 erfolgte die feierliche Eröffnung des neu errichteten Schulungs- und Verwaltungszentrums. 

Im Jahr 2009 konnte die Eröffnung eines zweiten ABZ Metall im Technikum in Kufstein gefeiert werden. Damit wurde ein zusätzlicher Standort für die Metallausbildung in Tirol geschaffen.

2010 übernahm man den Verein BIFF West, der Ausbildungen für Frühförderung und Familienbegleitung anbot. 2011 begann die Kooperation mit dem Verein CULTura ITALIAna, mit dem man die Auswahl an Italienischkursen erweiterte.

2013 übergab Dagmar Wresnik die Geschäftsführung an Simone Riedl und Wolfgang Richter. Das Corporate Design der BFIs in Österreich wurde vereinheitlicht und die bundesweiten Marketingagenden intensiviert. 2014 erfolgte die Bestellung von Siegfried Dellemann zum Vorstandsvorsitzenden des Vereins Berufsförderungsinstitut Tirol.

2015 feierte man 30 Jahre Berufskundliche Mittelschulkurse in Zusammenarbeit mit dem AMS Tirol. Im Jahr 2016 übernahm Karin Klocker die Agenden der Geschäftsführung des BFI Tirol.

Anton Benya Stiftungsfonds - Preisträger des BFI Tirol

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1986

Der Anton Benya Stiftungsfonds zur Förderung der Facharbeit wird 1986 an

  •  Herbert Knapp, Schulungszentrum (SZ) Metall Wattens, 
  • Anneliese Leitner und Helmut Leitner, SZ Gastgewerbe Wattens und
  • Herbert Schweiger, Bereichsleiter BFI Technik vergeben.

 

1997

Im Oktober 1997 erhält das BFI Tirol für das Flüchtlingsprojekt "Bürglkopf" einen Hauptpreis des Anton Benya Stiftungsfonds zur Förderung der Facharbeit.

 

2012

Franz Platzer erhält für seine langjährige Tätigkeit als Leiter des ABZ Metall und seine Verdienste um die Facharbeit einen Hauptpreis des Anton Benya Stiftungsfonds. Hunderte von jungen Lehrlingen wurden von ihm und seinem Team betreut und zum Metalltechniker ausgebildet.

 

2016

Der Leiter des Berufskundlichen Mittelschulkurses Ossi Zangerle wird als Anton Benya Stiftungsfonds Preisträger ausgezeichnet. Seit mehr als 30 Jahren setzt er sich für die Grundausbildung und die beruflichen Chancen von Jugendlichen in Tirol ein.



Der neue BFI TV-Spot 2017

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